Erfahrungen & Bewertungen zu

Bauherrentipp Baugrundgutachten

Datum: 01.11.2016

Der Bauherrentipp am 25.10.2016 bei Radio Potsdam drehte sich um das Thema Baugrundgutachten.

Unsere beiden Experten Ramona Eske und Uwe Lange hatten sich den Geologen und Sachverständigen Thomas Koch eingeladen.

Eine kurze Zusammenfassung:

Wieso brauche ich einen Geologen?

Stichwort Finanzierungssicherheit: Grundstücke werden häufig nach äußeren Gesichtspunkten, wie Lage und Preis, gekauft. Was ist aber unter der Erde? Hier können erhebliche Kostenrisiken versteckt liegen. Der Geologe soll diese aufdecken. Um die Baukosten von Beginn an sicher für die Bauherren zu kalkulieren, ist ein Baugrundgutachten notwendig.

Aufgabe des Geologen:

Er schafft die Grundlage, damit der Statiker die Gründung und Fundamentierung des Hauses berechnen und durchführen kann. Die Gründung muss genauso geplant werden wie der Hochbau. Die Statikerberechnungen  sind abhängig von der Tragfähigkeit des Bodens.

Wie untersucht man den Boden?

Herr Koch nutzt bei Grundstücken für Einfamilienhäuser die Rammkernsondierungstechnik. Hier wird ein langes, geschlossenes Rohr zu ¾ in den Boden gerammt, nach dem Herausziehen kann der Boden anhand der Probe des Kerns klassifiziert werden. So kann die Lagerdichte des Bodens und die Beschaffenheit der einzelnen Bodenschichten bestimmt werden.

Wie sieht der Boden in der Region in der Regel aus?

Überwiegend Sand- und Lehmböden mit einer ausreichenden Tragfähigkeit. Aber es gibt auch Ecken mit schwierigen Böden z.B. aus weichem Lehm, diese müssen mit einer Bohrpfahlgründung überbrückt werden. Ganz schwer wird es mit der Tragfähigkeit bei Böden aus Torf oder Mudde.

Ohne Geologen geht es nicht, oder?

Heinz von Heiden akzeptiert keine schon vorliegenden Baugrundgutachten, die aus der vergleichsweisen Umgebung des zu bebauenden Grundstückes stammen. Zur Sicherheit für unsere Bauherren, verlangen wir eine Beprobung des Grundstücks genau im Bereich wo das Haus zukünftig stehen soll. Dies dient wie oben erwähnt der Sicherheit aller am Bau Beteiligten.

Hier ist der Radiomitschnitt:

 

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